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Einsatzbericht



057 - Do, 30.07.2026 - Brand 5: Gebäudebrand, Riegel
Brand als Überlandhilfe in fremde Gemeinde

Datum Do, 30.07.2026
Einsatzzeit 00:01 Uhr
Einsatzdauer 10:59 Std.
Fahrzeuge March: Mannschaftstransportwagen (March 19)
March: Löschfahrzeug LF 8/6 (March 42)


Großbrand in Riegel - Einsatz für den Brandbekämpfungszug des UB Kaiserstuhl

Im nördlichen Nachbarlandkreis Emmendingen (EM) tobte seit ca. 22:45 Uhr ein Großbrand einer Industrie- und Lagerhalle. Nachdem die örtlichen Kräfte bereits durch landkreisweite Einsatzkräfte unterstützt wurden, aber weiterhin zusätzliche Kräfte benötigt wurden, wurde der Brandbekämpfungszug des Unterstützungsbereich Kaiserstuhl alarmiert.

Der Zug traf sich gemäß Einsatzplan am Haltepunkt im Bereich Gottenheim und formierte sich dort mit Einsatzfahrzeugen aus Vogtsburg und Breisach, um anschließend als geschlossener Verband den Haltepunkt im Bereich der Einsatzstelle in Riegel anzufahren.

Zunächst war der Brandbekämpfungszug als landkreisweite Reserve vorgesehen, da sich bereits sämtliche Stützpunktwehren des Landkreises Emmendingen im Einsatz befanden. Nach einer weiteren Verlegung an einen anderen Haltepunkt erfolgte gegen 02:30 Uhr der direkte Einsatzauftrag, in einem der drei Einsatzabschnitte die dortigen Feuerwehren abzulösen.

Einsatzlogistisch wurde der ebenfalls alarmierte Abrollbehälter Atemschutz (AB-AS) aus Kirchzarten dem Brandbekämpfungszug unterstellt. Nachdem die beiden zuvor eingesetzten Abrollbehälter Atemschutz aus Emmendingen und Waldkirch atemschutztechnisch leergemacht waren, versorgte der AB-AS Kirchzarten den Einsatzabschnitt im weiteren Verlauf mit Atemschutzgeräten, Filtern und FFP-Masken.

Die dort bereits eingesetzten Wehren aus Endingen, Emmendingen, Teningen und Kenzingen leisteten hervorragende Arbeit: Sie bekämpften massiv das Feuer, hielten Riegelstellungen zu den nicht betroffenen Brandabschnitten, bauten über Tiefbrunnen eine Wasserversorgung auf und räumten teilweise Brandgut zum besseren Ablöschen aus der Halle. Der Abschnitt selbst wurde durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister des Landkreises Emmendingen geleitet.

Nachdem die eingesetzten Löschfahrzeuge nach längerem, aufwändigem Einsatz abgelöst wurden, übernahm der Brandbekämpfungszug diese Einsatzmaßnahmen, ergänzte sie und führte sie fort. Teilweise wurden dabei auch Gerätschaften von den bisherigen Wehren übernommen.

Unter weiterhin hohem körperlichem und technischem Einsatz – unter anderem eines THW-Baggers – wurde die weitere Ausbreitung verhindert, Seitenwände der Halle eingerissen und das Brandgut abgelöscht.

Gegen 08:30 Uhr wurde der Brandbekämpfungszug von einem Löschzug der Feuerwehr Herbolzheim abgelöst und die Heimreise angetreten.